Autor: Erika Ramsauer

Kindermund – Verborgene Schätze der Familiengeschichte

Die Weisheit der Kinder „Oma ist die Chefin, Mama macht den Haushalt und Papa liest die Zeitung.“ So beschrieb ein Fünfjähriger die Rollenverteilung in seiner Familie. Was für die Erwachsenen selbstverständliche Alltagsroutine war, brachte das Kind mit erstaunlicher Klarheit auf den Punkt und entlarvte dabei eine Familienhierarchie, die kein Erwachsener so deutlich angesprochen hätte. Der Satz lädt zum Schmunzeln ein und lässt zugleich tief blicken. Gesagt von einem kleinen Menschen mit ernster Miene und voller Überzeugung. So sieht die Welt aus, wenn man gerade mal einen Meter groß ist. Kinder beobachten und kommentieren das Leben noch völlig ungefiltert. Mit ihrer direkten Art und ihrer unverstellten Wahrnehmung fangen sie Spannungen ein, die Erwachsene übersehen oder verdrängen.

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Munk von Jan Weiler

Jan Weiler hat einen Roman geschrieben, der durch seine Sprache besticht, intelligent und unterhaltsam geschrieben ist. Zudem ist es eine Lektüre, die dazu anregt, das eigene Leben anhand seiner Liebesgeschichten zu betrachten.  Um was geht es? Der 51-jährige Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und ist fassungslos: Wie konnte ihm das passieren? Er lebt gesund, treibt Sport und führt kein ausschweifendes Leben. Doch zum ersten Mal in seinem Leben wird ihm bewusst, wie allein er ist: Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und pflegt kaum Freundschaften.

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Kartenset „Selbstwirksamkeit 65 kreative Impulse Selbstfürsorge“ von Sandra Deistler

65 kreative Impulse Selbstfürsorge für eine professionelle Haltung in therapeutischen und sozialen Berufen Wer das Buch von Sandra Deistler „Praxisbuch Kunsttherapeutische Biografiearbeit“ gelesen hat, wird sicher ganz begeistert viele kreative Zugänge entdeckt haben. Nun gibt es ein Kartenset von Sandra Deistler: 65 Impulskarten laden auf originelle, innovative und (selbst-)wirksame Weise dazu ein, künstlerisch-kreativ aktiv zu werden. Spielerisch gelingt es, individuelle Ressourcen, Kapazitäten und Grenzen

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Rausgehen!  Ruhe finden, Trost, Entspannung. Einen Ort nur für dich zum Auftanken.  

Biografiearbeit in der Natur     Wenn die Welt im Großen oder der Alltag im Kleinen uns unsere Grenzen aufzeigt oder auch Grenzen überschreitet und sich Probleme und Sorgen nicht so leicht von der Schwelle weisen lassen, sondern es sich in unserem Kopf, in unserem Geist so richtig bequem machen, ist es sehr hilfreich, einfach mal abzuhauen. Nicht für immer. Nur ein wenig, für ein, zwei Stunden. Einfach mal raus aus dem Haus, raus aus der Wohnung, raus in die Natur.

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Dschinns von Fatma Aydemir

Warum ist dieses Buch für Biografiearbeit geeignet? Fatma Aydemir erzählt die Geschichte einer Familie zwischen Deutschland und der Türkei in den vergangenen Jahrzehnten. Im Klappentext steht: „Jede dieser unvergesslichen Figuren hat ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden.“ Und: „Fatma Aydemirs neuer großer Roman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind – und von der unstillbaren Sehnsucht, verstanden zu werden.“ Ein wirklich wunderbarer und zutiefst berührender Roman. Beate Fischer (beate.fischer@lebensmutig.de)

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Wisch und weg: Biografie des Putzens/Aufräumens

Foto Saugen und Wischen (Quelle: K. Lappe) Und so bin ich auf das Thema gekommen: Unsere Mutter hat als junge Frau als Hausangestellte gearbeitet und später in der Ehe  viele Jahre  außer Haus überwiegend in Privat-Haushalten geputzt. Zusätzlich zum eigenen Haushalt. Als jüngstes und letztes im Elternhaus verbliebenes Kind, habe ich eine ältere, auch oft kranke Mutter erlebt. Unser Vater hat keine Hausarbeit gemacht. Mit ca. 8 Jahren wurde ich folgerichtig langsam, aber stetig in kleinere, dann schwere Hausputzarbeiten (z. B. mit schwerem Bohnerbesen) angelernt, verbunden mit viel Lob.

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Zeigst du uns wie Sterben geht – Sterben lernen heißt leben lernen

(Julia Kalenberg) In einem Kurzurlaub im Februar in Vorarlberg habe ich Julia Kalenberg kennengelernt. Wir waren in der gleichen Pension und saßen im gleichen Nebenraum beim Frühstück. Wir sind ins Gespräch gekommen und sie hat von ihrem Buch erzählt. Es heißt „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht – Sterben lernen heißt leben lernen“. Sie hat ihren Vater beim Sterben begleitet und mit vielen Menschen gesprochen, die ebenfalls sterbende Menschen begleitet haben oder in dem Bereich arbeiten. Ich habe es inzwischen gelesen und ich habe viele Impulse für mich mitgenommen.

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Jubelnde Zeilen

Die Freude als biografischer Schatz In der Biografiearbeit schauen wir zurück – auf Wege, Erfahrungen, Wendepunkte. Oft richtet sich der Blick dabei auf das, was schwer war: Krisen, Verluste, Brüche. Doch was wäre, wenn wir gezielt das andere suchen? Wenn wir den Fokus bewusst auf das legen, was gelungen ist, was getragen hat? Was, wenn wir uns daran erinnern, worüber wir gelacht haben oder warum unsere Augen geleuchtet haben. Die Freudenbiografie lädt uns ein, genau das zu tun: die eigenen Lebensspuren durch die Linse der Freude zu betrachten – neugierig, offen, manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Es geht nicht um Verklärung, sondern um das Sichtbarmachen von Lichtpunkten. Und um das Schreiben darüber.

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Biografisches Scrapbooking

Atelier Neuhaus | Gabriele Neuhaus & Thorsten Neuhaus Der alte Briefumschlag, das liegengebliebene Bonbonpapier, die verblichenen Fotos – Scraps, Schnipsel unseres Alltags, unserer Erinnerungen, finden sich in unseren Wohnungen und überall, wo wir uns sonst aufhalten.Biografisches Scrapbooking greift diese Schnipsel im Sinne eines Lebensbuchs als Sammelort für ressourcenhaltige Fragmente auf. Vorgefundenes wird zum Anlass, Geschichten, Empfindungen sowie daraus erwachsende Möglichkeiten in einem Wahrnehmungs- und Wertgebungsprozess gestaltend zu ergründen.

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Logotherapie – Auf der Suche nach dem Sinn

In einer Welt, die oft nach Leistung, Tempo und Effizienz fragt, stellt die Logotherapie eine wohltuend andere Frage: Wofür lohnt es sich, zu leben?Gegründet von Viktor Emil Frankl in den 1930er Jahren, ist die Logotherapie die sogenannte Dritte Wiener Schule der Psychotherapie – nach Freud und Adler. Frankl war Professor für Neurologie und Psychiatrie, sowohl in Wien als auch in den USA. Sein zentrales Anliegen: dem Menschen dabei zu helfen, Sinn im Leben zu finden – selbst unter schwierigsten Bedingungen.

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