„Dschinns“ von Fatma Aydemir

„Dschinns“ ist ein Familienroman von außerordentlicher Intensität. Fast 30 Jahre lang hat Hüseyin in einer deutschen Metallfabrik gearbeitet. Nun will er mit seiner Frau und möglichst auch mit den vier erwachsenen Kindern zurück in die Türkei. Fort aus  Deutschland, diesem „kalten, herzlosen Land“, das die Familie nie wirklich akzeptiert, ja, angefeindet hat. Als er plötzlich stirbt, versammeln sich alle Familienmitglieder in Rekordzeit. Sie werden aus ihrem Alltag gerissen  und reflektieren ihre Vergangenheit in einem Land, in dem sie nie auf Augenhöhe mit den „echten“ Deutschen leben und gelebt haben. Abgerechnet wird aber auch mit den starren Traditionen der türkischen Familie mit kurdischen Wurzeln und mit dem allgegenwärtigen Schweigen. Das Buch setzt sich zusammen aus sechs wütenden, trotzigen, resignierten, schmerzvollen Perspektiven, die uns Leser beklommen und aufgewühlt zurücklassen.“

Fatma Aydemir: Dschinns. Roman. dtv 2023.
Gesine Hirtler-Rieger

Der Zopf (von Laetitia Columbani)

Fischer Taschenbuch, 15. Auflage 2024 Laetitia Columbani ist eine französische Filmschauspielerin und Regisseurin.Der Zopf ist ihr erster Roman. Er wurde bereits verfilmt. Die Autorin fängt in ihrem Roman drei Frauenschicksale aus verschiedenen Weltgegenden ein: Das der unberührbare Smirta aus Indien, die die Exkremente der Reichen wegräumen muss. Sie möchte ihrer kleinen Tochter dieses ihr vorbestimmte Los ersparen und ihr den Besuch einer Schule ermöglichen. Doch auf diesem Weg stellen sich unerwartete Hindernisse ein.

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Mein Lebensbuch – Biografiearbeit im Ethikunterricht (von Katja Kuritz)

Das Lebensbuch als persönlicher Begleiter von der 5. bis zur 10. Klasse Die eigene Entwicklung festhalten, verstehen und verändern, Stärken und Schwächen, Wünsche, Ziele und Ängste als Teil des jugendlichen Selbst erfahren und die eigene Zukunft aktiv gestalten, auch dazu soll und darf der Ethikunterricht dienen. Dieses Büchlein begleitet die Kinder und Jugendlichen fünf Jahre lang, gibt ihnen Raum für Reflexion und Selbsterfahrung und darüber hinaus auch den ein oder anderen Denkanstoß. Die Themen orientieren sich dabei an den Lehrplanzielen und können entsprechend einfach in den Unterricht eingebunden werden.

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Kunsttherapeutische Interventionen – 75 Therapiekarten

von Sarah Arriagada und Hannah Elsche „Das Kunstwerk als dauerhafter Beweis des Schaffens gibt Mut und Trost. Es kann ein gelebtes und gestaltetes Leben symbolisieren.“ Biografiearbeit zeigt sich neugierig, offen, verspielt und weiterentwicklungsfähig. Als wichtiger Bestandteil pädagogischer, beratender und therapeutischer Arbeitsfelder, erfährt die Biografiearbeit Bereicherung und Erweiterung durch die Fachbereiche, in welchen sie bereits als ein Baustein einen wichtigen Stellenwert hat.

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Munk von Jan Weiler

Jan Weiler hat einen Roman geschrieben, der durch seine Sprache besticht, intelligent und unterhaltsam geschrieben ist. Zudem ist es eine Lektüre, die dazu anregt, das eigene Leben anhand seiner Liebesgeschichten zu betrachten.  Um was geht es? Der 51-jährige Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und ist fassungslos: Wie konnte ihm das passieren? Er lebt gesund, treibt Sport und führt kein ausschweifendes Leben. Doch zum ersten Mal in seinem Leben wird ihm bewusst, wie allein er ist: Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und pflegt kaum Freundschaften.

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Kartenset „Selbstwirksamkeit 65 kreative Impulse Selbstfürsorge“ von Sandra Deistler

65 kreative Impulse Selbstfürsorge für eine professionelle Haltung in therapeutischen und sozialen Berufen Wer das Buch von Sandra Deistler „Praxisbuch Kunsttherapeutische Biografiearbeit“ gelesen hat, wird sicher ganz begeistert viele kreative Zugänge entdeckt haben. Nun gibt es ein Kartenset von Sandra Deistler: 65 Impulskarten laden auf originelle, innovative und (selbst-)wirksame Weise dazu ein, künstlerisch-kreativ aktiv zu werden. Spielerisch gelingt es, individuelle Ressourcen, Kapazitäten und Grenzen

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Dschinns von Fatma Aydemir

Warum ist dieses Buch für Biografiearbeit geeignet? Fatma Aydemir erzählt die Geschichte einer Familie zwischen Deutschland und der Türkei in den vergangenen Jahrzehnten. Im Klappentext steht: „Jede dieser unvergesslichen Figuren hat ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden.“ Und: „Fatma Aydemirs neuer großer Roman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind – und von der unstillbaren Sehnsucht, verstanden zu werden.“ Ein wirklich wunderbarer und zutiefst berührender Roman. Beate Fischer (beate.fischer@lebensmutig.de)

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