Schlagwort: Biografiearbeit

Weihnachten ohne Zwang – ein Versuch

Bei keinem anderen Thema klaffen die Meinungen, Gefühle und Erwartungen so weit auseinander wie bei Weihnachten. Anita bekommt schon im September Bauchweh, wenn sie an Weihnachten denkt. Eigentlich bekommt sie immer Bauchweh, ganz egal zu welcher Zeit das Thema aufploppt. Ihre Tochter Lisa liebt Weihnachten. Seit sie eine eigene Wohnung hat, dekoriert sie schon ganz bald im Dezember und hat einen eigenen großen Baum.

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Ich schreibe, also bin ich.

Ich schreibe, also bin ich? Im Moment schreibe ich eher nicht, zumindest keinen Blogbeitrag, den ich zugesagt habe und schon gar nicht an dem Buchprojekt, das mich schon lange beschäftigt. Wenn ich also nicht schreibe, bin ich dann nicht? Existiere ich dann vielleicht gar nicht? „Diese Logik ist nicht erlaubt“, sagt der leidenschaftliche Informatiker, mit dem ich mein Leben teile, „das ist ein Umkehrschluss – Das ist Aussagenlogik.“

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Wie schreibe ich meine Biografie? Erste Schritte & Tipps für Einsteiger

Viele Menschen fragen sich: Wie schreibe ich meine Biografie oder Lebensgeschichte? Der Gedanke entsteht oft, wenn Erinnerungen beginnen zu verblassen. Der Duft der Kindheit, die Stimme eines geliebten Menschen oder die Details eines besonderen Moments – all das kann für immer verloren gehen, wenn es nicht festgehalten wird. Eine Biografie bewahrt diesen Schatz: als geschriebenes Buch, das Tiefe und Struktur gibt – oder als Videobiografie, die zusätzlich Stimme, Mimik und Präsenz lebendig erhält.

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Kunsttherapeutische Interventionen – 75 Therapiekarten

von Sarah Arriagada und Hannah Elsche „Das Kunstwerk als dauerhafter Beweis des Schaffens gibt Mut und Trost. Es kann ein gelebtes und gestaltetes Leben symbolisieren.“ Biografiearbeit zeigt sich neugierig, offen, verspielt und weiterentwicklungsfähig. Als wichtiger Bestandteil pädagogischer, beratender und therapeutischer Arbeitsfelder, erfährt die Biografiearbeit Bereicherung und Erweiterung durch die Fachbereiche, in welchen sie bereits als ein Baustein einen wichtigen Stellenwert hat.

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Munk von Jan Weiler

Jan Weiler hat einen Roman geschrieben, der durch seine Sprache besticht, intelligent und unterhaltsam geschrieben ist. Zudem ist es eine Lektüre, die dazu anregt, das eigene Leben anhand seiner Liebesgeschichten zu betrachten.  Um was geht es? Der 51-jährige Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und ist fassungslos: Wie konnte ihm das passieren? Er lebt gesund, treibt Sport und führt kein ausschweifendes Leben. Doch zum ersten Mal in seinem Leben wird ihm bewusst, wie allein er ist: Er war nie verheiratet, hat keine Kinder und pflegt kaum Freundschaften.

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Rausgehen!  Ruhe finden, Trost, Entspannung. Einen Ort nur für dich zum Auftanken.  

Biografiearbeit in der Natur     Wenn die Welt im Großen oder der Alltag im Kleinen uns unsere Grenzen aufzeigt oder auch Grenzen überschreitet und sich Probleme und Sorgen nicht so leicht von der Schwelle weisen lassen, sondern es sich in unserem Kopf, in unserem Geist so richtig bequem machen, ist es sehr hilfreich, einfach mal abzuhauen. Nicht für immer. Nur ein wenig, für ein, zwei Stunden. Einfach mal raus aus dem Haus, raus aus der Wohnung, raus in die Natur.

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Dschinns von Fatma Aydemir

Warum ist dieses Buch für Biografiearbeit geeignet? Fatma Aydemir erzählt die Geschichte einer Familie zwischen Deutschland und der Türkei in den vergangenen Jahrzehnten. Im Klappentext steht: „Jede dieser unvergesslichen Figuren hat ihr eigenes Gepäck dabei: Geheimnisse, Wünsche, Wunden.“ Und: „Fatma Aydemirs neuer großer Roman erzählt von sechs grundverschiedenen Menschen, die zufällig miteinander verwandt sind – und von der unstillbaren Sehnsucht, verstanden zu werden.“ Ein wirklich wunderbarer und zutiefst berührender Roman. Beate Fischer (beate.fischer@lebensmutig.de)

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Wisch und weg: Biografie des Putzens/Aufräumens

Foto Saugen und Wischen (Quelle: K. Lappe) Und so bin ich auf das Thema gekommen: Unsere Mutter hat als junge Frau als Hausangestellte gearbeitet und später in der Ehe  viele Jahre  außer Haus überwiegend in Privat-Haushalten geputzt. Zusätzlich zum eigenen Haushalt. Als jüngstes und letztes im Elternhaus verbliebenes Kind, habe ich eine ältere, auch oft kranke Mutter erlebt. Unser Vater hat keine Hausarbeit gemacht. Mit ca. 8 Jahren wurde ich folgerichtig langsam, aber stetig in kleinere, dann schwere Hausputzarbeiten (z. B. mit schwerem Bohnerbesen) angelernt, verbunden mit viel Lob.

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Zeigst du uns wie Sterben geht – Sterben lernen heißt leben lernen

(Julia Kalenberg) In einem Kurzurlaub im Februar in Vorarlberg habe ich Julia Kalenberg kennengelernt. Wir waren in der gleichen Pension und saßen im gleichen Nebenraum beim Frühstück. Wir sind ins Gespräch gekommen und sie hat von ihrem Buch erzählt. Es heißt „Und jetzt zeigst du uns, wie Sterben geht – Sterben lernen heißt leben lernen“. Sie hat ihren Vater beim Sterben begleitet und mit vielen Menschen gesprochen, die ebenfalls sterbende Menschen begleitet haben oder in dem Bereich arbeiten. Ich habe es inzwischen gelesen und ich habe viele Impulse für mich mitgenommen.

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Jubelnde Zeilen

Die Freude als biografischer Schatz In der Biografiearbeit schauen wir zurück – auf Wege, Erfahrungen, Wendepunkte. Oft richtet sich der Blick dabei auf das, was schwer war: Krisen, Verluste, Brüche. Doch was wäre, wenn wir gezielt das andere suchen? Wenn wir den Fokus bewusst auf das legen, was gelungen ist, was getragen hat? Was, wenn wir uns daran erinnern, worüber wir gelacht haben oder warum unsere Augen geleuchtet haben. Die Freudenbiografie lädt uns ein, genau das zu tun: die eigenen Lebensspuren durch die Linse der Freude zu betrachten – neugierig, offen, manchmal auch mit einem Augenzwinkern. Es geht nicht um Verklärung, sondern um das Sichtbarmachen von Lichtpunkten. Und um das Schreiben darüber.

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