InfoBrief
Jeden Monat neu – der InfoBrief Biografiearbeit, gestaltet von TrainerInnen aus dem LebensMutig Netzwerk.
Biografiearbeit zum Nachlesen: Impulse, Anregungen, Methoden, Literaturtipps und Veranstaltungsempfehlungen
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„Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie kennen die Postkartenständer vor Schreibwarenläden und Buchhandlungen.
Urlaubspostkarten werden kaum noch verschickt, aber Karten mit kurzen Texten haben seit längerem Konjunktur: Lockere, mehr oder weniger witzige Sprüche à la »Am Ende ergibt
alles einen Gin«, überraschende Pointen, Rilke-
oder Einstein-Zitate, gültige, aber manchmal
nur schwer anwendbare Weisheiten, …
Vielleicht haben Sie eine solche Postkarte schon
einmal verschenkt, weil Sie dachten: Das passt!
Oder Sie haben sie für sich selbst gekauft, als
Erinnerung an eine wichtige Erkenntnis oder
tägliche Aufmunterung am Küchenschrank:
»Auch kleine Schritte führen zum Ziel.«
Manche der Karten im Ständer sagen ihnen etwas, die meisten entlocken Ihnen nur ein Schulterzucken. Das hängt von Ihrem Geschmack ab, Ihren Erfahrungen und Überzeugungen, also von Ihrer Biografie.
Jetzt sind wir beim Thema. Viel Spaß mit meiner
kleinen Workshop-Idee!
Stefan Kappner | stefan@biografika.de
Liebe Leserin, lieber Leser!
„Es ist nicht der Kritiker, der zählt (…). Die Anerkennung gehört dem, der wirklich in der Arena ist (…); der sich tapfer bemüht, der irrt und wieder und wieder scheitert; der die große Begeisterung kennt, die große Hingabe (…); der, im besten Fall, am Ende den Triumph der großen Leistung erfährt; und der, im schlechtesten Fall des Scheiterns, zumindest dabei scheitert, dass er etwas Großes gewagt hat.“ Mit diesem Zitat von Theodore Roosevelt beginne ich diesen Infobrief. Entdeckt habe ich es im Buch Dare to lead von Brené Brown. Wie sie, tröstet es auch mich. Genau wie sie erkenne ich darin den Mut zur Verletzlichkeit, wenn man sich Situationen aussetzt, von welchen man nicht weiß, wie sie ausgehen. Aber man hat sich dazu entschieden mutig zu sein, obwohl oder gerade weil man weiß, dass Mut nicht ohne Angst, Misserfolg oder Enttäuschungen existiert.
Sandra Deistler

Liebe*r Leser*in!
Seit Jahren leite ich an der Volkshochschule
Innsbruck Kreative Schreibwerkstätten, darunter
auch immer wieder solche mit biografischem
Schwerpunkt - wobei natürlich auch
bei fiktiven Texten immer der persönliche
Hintergrund mitschwingt. Einen Beweis dafür
fand ich, als ich die Biografie Isabel Allende
las: Sie hatte tatsächlich so „verrückte“ Vorfahren,
wie sie in ihrem Buch Das Geisterhaus
beschrieben sind.
Aus diesen biografischen Schreibwerkstätten
hat sich ein Kurs entwickelt, in dem ich Tipps
zum Schreiben einer (Auto-) Biografie gebe.
Gab ich im Infobrief vom April 2016 (!) einen
vergleichenden Überblick über entsprechende
Fachliteratur, soll es im aktuellen um
die wichtigsten Punkte aus meinem Skriptum
zum oben erwähnten Kurs gehen.
kathrine.bader@aon.at
www.dastreffendewort.at

Liebe Leserin, lieber Leser!
Ein Blick in den Spiegel brachte mir die Idee für diesen Infobrief.
Wild gelockt sind sie momentan, meine Haare. Sie waren aber auch schon kurz geschnitten, kinnlang, glatt oder dauergewellt. Blond, rote Strähnen, grau. Wofür entscheide ich mich?
Hat meine Frisur etwas mit meiner momentanen Lebenssituation zu tun?Begeben Sie sich mit mir auf einen Streifzug durch die Geschichte der Frisuren und entdecken Sie dabei Ihre eigene.
Viel Freude dabei wünscht
Astrid Gaisberger www.geistigaufbluehen.at; info@geistigaufbluehen.at

Liebe Leserin, lieber Leser!
Wohl nie wurden Generationen von technischen Neuerungen so stark beeinflusst wie die Nachkriegsgeneration und die Babyboomer. Und nicht nur die Arbeitswelt, auch unsere Freizeit- und unser soziales Verhalten wurden durch diesen Wandel stark verändert. Und gerade in diesen Generationen ist die „digitale Kluft“ besonders breit: wer den Wandel mitmachte und schaffte, dem oder der standen Möglichkeiten zur Verfügung; wer nicht mitgehen konnte, stand außen vor,
soweit er oder sie nicht irgendwie unterstützt wurden. Und so dachte ich mir, ist es wohl wert, diesem Thema einen Infobrief zu widmen und in der eigenen Biografie nachzuspüren, was diese Entwicklung mit uns gemacht hat.
Hansjörg Auer
hansjoerg.auer@lebensmutig.de
Foto:Powerpoint

Liebe Leserin, lieber Leser!
Wenn wir uns an unsere Kleidung aus den letzten Jahrzehnten erinnern, ist es, als ob wir mit einer Zeitmaschine zu unserem früheren Ich reisen. Wir sehen Hemden, Röcke, Hosen, Kleider, die wir zu bestimmten Anlässen oder in manchen Phasen unseres Lebens gerne getragen oder gar geliebt haben. Andere Teile mochten wir aus bestimmten Gründen nicht. Anregungen aus dem biografischen und kreativen Schreiben lassen uns in spannende Geschichten unseres Lebens eintauchen und
bringen Erinnerungen zutage, die uns selbst überraschen. In diesem Infobrief erhalten Sie Einblick in eine Schreibwerkstatt mit dem Titel Leibchen, Minirock, Trenchcoat & Co..
Es könnte sein, dass Sie nach der Lektüre Ihren Kleiderschrank befragen möchten, was er Ihnen zu erzählen hat …
Susanne Westphal-Gerke
info@schreibraum-kiel.de

Liebe Leserin, lieber Leser!
„Und nun begrüßen wir das neue Jahr. Voll von Dingen, die nie gewesen sind.“ Dieser Kalenderspruch, der Rainer Maria Rilke zugeschrieben wird, begegnete mir am 1. Januar. Jetzt etwas zum Neuanfang zu schreiben, erscheint mir sehr passend: Wenn nicht zum Beginn eines neuen Jahres, wann dann?
Doch je länger ich darüber nachdenke, desto mehr öffnet sich der Begriff des Neuanfangs, wird weiter und weiter und hört gar nicht mehr auf. Lassen Sie sich mitnehmen und seien auch Sie offen für alles Neue im Leben!
martina.apfelbeck@lebensmutig.de

Liebe Leserin, lieber Leser,
was passiert, wenn sich dreizehn Menschen zusammentun, die unzählige Geschichten zu erzählen haben?
Vielleicht bringen sie gemeinsam ein Buch heraus. Ein Buch mit selbst erlebten oder selbst erfundenen, aber auf jeden Fall selbst geschriebenen Geschichten.
Genau das haben wir getan – „meine“ Schreibgruppen und ich. Wie sich diese Schreibgruppen und unser Buchprojekt entwickelt haben, erzähle ich Ihnen in diesem Infobrief.
Begonnen hat alles im Jahr 2023 und ein Ende ist noch nicht abzusehen.
Melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie mehr Informationen darüber wollen – vielleicht, um selbst ein vergleichbares Buchprojekt zu starten. Denn das ist eine unglaubliche und bereichernde Erfahrung.
Herzliche Grüße
Beate Fischer
kontakt@schreibgewandt.online – www.schreibgewandt.online

Liebe Leserinnen und Leser,
ein Zettel auf dem Schreibtisch erinnert mich, daß ich dran bin mit „Infobrief schreiben“.
Während ich meine Alternativ-Themen sortiere und mir keins so wirklich gut gefällt, ist es plötzlich da… das Gute liegt oft so nah. Zettel, die uns das Leben leichter oder vielleicht manchmal auch schwerer machen.
Ich lade Sie zum Nachdenken ein… über die Zettel in Ihrem Leben.
Viel Freude dabei wünscht
Andrea Parzefall
www.ich-über-mich.de

Liebe Leserinnen und Leser,
gerade hat die Buchmesse in Frankfurt begonnen, auf der es viele druckfrische neue Bücher zu entdecken gibt. Hier im Infobrief
sind zwar nicht alle empfohlenen Bücher
brandneu, dafür drehen sie sich immer um
Lebensgeschichten und -erfahrungen. Lassen
Sie sich anregen, verzaubern oder verführen zu gemütlichen Nachmittagen oder Abenden auf dem Sofa oder im Sessel.
Viel Freude dabei wünscht
Birgit Lattschar | post@birgit-lattschar.de

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Alle Jahre wieder ist der September InfoBrief ein Rückblick auf die Werkwoche Biografiearbeit, die achtzehnte war es dieses Jahr, die letzte in Haus Werdenfels.
Unser Thema: SelbstWIRKsamkeit | Die Kunst des guten Lebens
Mit dem Zitat: ‚Lebe wild und gefährlich! Du hast nur ein Leben!‘ aus dem Buch ‚Spaziergang am Meer‘ von Joan Anderson starten wir ins Thema.
Tauchen Sie mit mir in die Gedankenvielfalt zur SelbstWIRKsamkeit ein. Vielleicht ist etwas für Sie dabei!
Susanne Hölzl | www.zuendhoelzl.at

Liebe Leserin, lieber Leser!
Ich bin ein Hausboot. Und Sie?
Nicht schnell, nicht laut. Eher gemütlich. Langsam,
aber stetig unterwegs, mit bunten Kissen
an Deck, einem Versteck voller Überraschungen
unter der Planke und einem leisen Motor,
der mich sanft durchs Leben trägt. Ich bin
keine elegante Yacht, die dem Horizont entgegensteuert.
Eher ein schwimmendes Zuhause, das Raum bietet – zum Zurückziehen, zum
Staunen, zum Aufnehmen leiser Menschen.
Im Juni, wenn viele von uns sich nach Meer,
Wind und Weite sehnen – oder einfach nach
einem anstrengenden Arbeitsjahr ein bisschen
auf den Wellen schaukeln wollen –,
habe ich diesen Gedanken mit anderen geteilt:
beim Online-Schreibabend „Ich bin ein Schiff“.
Ute Matthias
ute.matthias@matthias-coaching.de
www.matthias-coaching.de

Liebe Leserin, lieber Leser!
Eine ganz private Frage: Wen oder was lieben Sie? Ihren Partner/Ihre Partnerin? Die eigenen Kinder? Das Haustier, Ihren Beruf? Oder den Thermomix?
Kein Witz, das war die Bandbreite der Antworten im Erzählcafé, das ich vor kurzem angeleitet habe. Es war ein besonderer Abend für viele alteigesessene Bayern, aber auch für Menschen aus Eritrea, Syrien, Ungarn und dem Iran. „So unglaublich viel habe ich heute über andere Lebensweisen gelernt!“, staunte eine Teilnehmerin
Jahrelang habe ich das Format Erzählcafé anvisiert, mich nicht so recht getraut - und nun zum dritten Mal durchgeführt. Gerne möchte ich Sie dazu ebenso animieren. Doch Vorsicht, das Ganze hat Suchtpotential.
g.hirtler-rieger@web.de
www.schreibwerkstatt-passau.de

Liebe Leserin, lieber Leser!
Hilft uns künstlerisches Gestalten beim
Gestalten unseres Lebens? In meinem Beruf als Dipl. Kunst-therapeutin nutze ich die Mittel und Methoden der bildenden Kunst für die
Psychotherapie. Und so antworte ich auch
gleich aus tiefster Überzeugung mit einem
klaren Ja. Und ist Biografiearbeit
Lebensgestaltungskunst? Ist diese Frage auch
so leicht mit einem Ja zu beantworten? Es
gibt Herausforderungen im Leben, die von
einer großen Ohnmacht begleitet sind. Wir
erleben Krisen und Wandelzeiten.
Im Kunstschaffen und auch beim Schreiben
erfahren wir uns jedoch als selbstwirksam und
handlungsfähig.
In der begleiteten Biografiearbeit betrachten
wir unseren Weg und blicken wohlwollend auf
unser Leben. Wir bergen Schätze aus den
Dunkelzeiten und wertschätzen die
Geschenke, die wir erhalten haben. Dann
gehen wir weiter. Nichts, was wir erlebt
haben war sinnlos. Vielleicht hat es uns
stärker gemacht, mutiger, in jedem Fall
erfahrener. Mit den Erfahrungen setzen wir
unseren Weg fort Richtung Zukunft.
Ist Biografiearbeit Lebensgestaltungskunst?
Sandra Deistler
sandra.deistler@lebensmutig.de